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  Erste-Hilfe Ratgeber

Was tun, wenn im Haus alles schwimmt?

Nicht verzweifeln, es gibt Schlimmeres im Leben!

  • Hauptwasserhahn abdrehen
  • Falls erforderlich, Feuerwehr zu Hilfe holen um Wasser abzupumpen
  • Mobiles Inventar hoch lagern
  • Randleisten entfernen
  • Schaden sofort der Versicherung melden

Wissenswertes zum
Thema Feuchtigkeit


Absolute Luftfeuchtigkeit:

Gibt in g die Wassermenge an, die in 1 m³ Luft enthalten ist.


Relative Luftfeuchtigkeit:

Gibt das Verhältnis zwischen tatsächlich in der Luft enthaltener und maximal möglicher Wassermenge an. Die Wassermenge (als Wasserdampf), die von der Luft aufgenommen werden kann, ist stark temperaturabhängig, somit ergibt sich auch eine Temperaturabhängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit. Je wärmer die Luft ist, umso mehr Wasser kann sie aufnehmen. 30° warme Luft enthält bei 50% rel. Luftfeuchtigkeit um 6,6g/m³ mehr Wasser als 20° warme Luft bei 50% rel. Luftfeuchtigkeit.


Vermeidung von Feuchteschäden
durch richtiges Lüften:


In unserer Raumluft ist Feuchtigkeit enthalten, wobei ein optimales Raumklima bei 40 – 50 % rel. Luftfeuchtigkeit herrscht. Liegt der Wert darunter, kann es zu einer Reizung der Atemwege kommen („der Hals kratzt“). Häufig passiert es jedoch, dass die Raumluftfeuchte zu hoch ist, da die in einem Haushalt entstehende Wasserdampfmenge (z.B. durch Kochen, Baden, Schwitzen, Blumen gießen) meist unterschätzt wird.
An Stellen mit kälterer Temperatur, wie z. B. an Ecken zur Außenmauer kühlt die Luft ab und gibt dabei überschüssige Feuchtigkeit ab (da kalte Luft nicht so viel Wasserdampf aufnehmen kann wie warme), ein Teil des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes kondensiert, Fenster werden beschlagen, Mauern feucht. Als Folge kann Schimmelbildung auftreten. Ungünstig ist es daher auch, in der kälteren Jahreszeit die Fenster lange Zeit zu kippen, da dies zu einer unerwünschten Auskühlung des Mauerwerks, nicht aber zu einem ausreichenden Luftaustausch führt.

Wichtig ist richtiges Lüften:
Mehrmals am Tag sollte durch Stoßlüften (Fenster und Türen einige Minuten lang ganz öffnen) für einen völligen Austausch der Raumluft gesorgt werden.

Auf jeden Fall ist es ratsam, immer nach dem Baden/Duschen, Kochen und in der Früh nach dem Aufstehen gründlich zu lüften.

Noch ein Tipp: Möbel nie ganz an die Wand stellen (v.a. nicht an die Außenwände), sondern immer einige Zentimeter frei lassen, damit die Luft zirkulieren kann.

 

Schimmelbildung:

Feuchtraum mit schlechter bis gar keiner Ablüftemöglichkeit

Ein leider sehr häufig auftretendes Problem stellt die Schimmelbildung
in Häusern und Wohnungen dar.
Schimmelpilze sind sehr anspruchslose Mikrooganismen, sie wachsen in einem weiten Temperaturbereich, sie benötigen
für ihr Wachstum kein Licht, Sauerstoff genügt in kleinen
Mengen. Schimmelpilze sind von einer organischen Kohlenstoffquelle abhängig, sie brauchen lebende, tote oder synthetische organische Stoffe zur Existenz. Die benötigten Nährstoffe sind also in allen normal genutzten Räumen vorhanden. Raufasertapeten, Dispersionsfarben, Spanplatten, Teppichböden,… stellen oft ideale Nährböden dar.
Doch so genügsam Schimmelpilze auch sind, eines brauchen sie auf jeden Fall: Feuchtigkeit.

Aufsteigende Feuchtigkeit wegen fehlender Horizontalisolierung
 
Kältebrücke Übergang Außenmauerwerk zu Betondecke

Schimmelpilze weisen also meist auf ein Feuchtigkeitsproblem hin. Dieses kann verschiedenste Ursachen haben:

  • Baufehler: Schlechte Isolierung; Kälte-/Wärmebrücken an Fenstern oder Balkontüren, die kalte Stellen verursachen, an denen Raumluftfeuchte kondensiert (siehe Kapitel „Gebäudeinspektion“)
  • Restbaufeuchte: Beim Hausbau wird sehr viel Wasser verarbeitet, das aus den Baustoffen wieder entweicht, bzw. entweichen muss. Rasches Bauen in Verbindung mit zu wenig Lüften lässt den Baumaterialien nicht die Möglichkeit zum Trocknen. Somit entweicht die verbliebene Baufeuchtigkeit, wenn das Haus bereits bewohnt wird.
  • Versteckte Leitungsdefekte, Rohrbruch: Eine undichte Leitung oder Leitungsverbindung aus der Wasser tropft und so Durchfeuchtung des Mauerwerks verursacht.
    (siehe Kapitel „Rohrbruch, Lecksuche – und Leitungsortung“)
  • Verschleppte Feuchtigkeitsschäden: Ein nicht fachgerecht behobener Wasserschaden, der für unerwünschte Feuchtigkeit verantwortlich ist. (siehe Kapitel „Trocknung“)
  • Lüftungsfehler: Falsches oder ungenügendes Lüften sind eine sehr häufige Ursache für Schimmelbildung.(siehe oben „Richtiges Lüften“)

Sollten Sie Fragen zum Thema Feuchtigkeit haben, können Sie jederzeit unverbindlichen Rat bei der Fa. ETS einholen!

Zentrale:
A-8952 Irdning
Falkenburg 234
Tel.: (03682) 24 8 66
Fax: DW 4
zentrale@ets.at

   
 
 
 
 
 
 
   
         
   
ETS Trocknung und Sanierung ETS Egger GmbH | A-8952 Irdning | Falkenburg 234
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